Originalscheiben vs. Nachbauscheiben

Die Scheiben sind ein sicherheitsrelevantes Teil und tragen zur Karosseriesteifigkeit bei

Ist Ihnen bewusst, dass die Verglasung in Ihrem Fahrzeug eine tragende Rolle hat, wenn es um Ihre Sicherheit und um die Sicherheit Ihrer Beifahrer geht?

Die Fahrzeugverglasung dient nicht nur dazu, Wind und Regen von den Fahrzeuginsassen fernzuhalten, sondern bilden sicherheitsrelevante Bauteile. Ohne die intakte Fahrzeugverglasung wird die Karosseriesteifigkeit eines Autos und somit Ihre Sicherheit nicht gewährleistet. Zu beachten dabei ist natürlich auch die entsprechende Qualität der Verglasung!

Saint-Gobain Sekurit Scheiben in jedes zweite Auto verbaut

Als Marktführer bedient Saint-Gobain Sekurit als Erstausrüster nahezu jedes zweite Fahrzeug in der EU mit Automobilverglasung. Saint-Gobain erhält für alle weltweit vertretenen Fahrzeug-Marken die Anfragen und Spezifikation zum Glasprodukt und weist eine lückenlose und stets aktuelle Kenntnis zu allen technischen Anforderungen im Autoglas auf.

 

 

Saint-Gobain Sekurit und OEM Hersteller verbindet eine lange Partnerschaft  

Durch die langjähre Innovationsführerschaft erforscht und entwickelt Sekurit mit allen OEM Herstellern neue Lösungen zur Fahrzeugverglasung und setzt die Spezifikation entsprechend in der Produktion für Serie und Ersatzteil um. Somit ist gewährleistet, dass frühzeitig auch der Ersatzteilbereich Saint-Gobain Autover mit Sekurit-Scheiben in Original-Qualität den freien KFZ-Markt beliefert.

In der Regel entsprechen alle im Markt angebotenen Ersatzverglasungen den gesetzlichen Zulassungsnormen nach ECE R43. Die Sicherheit der Fahrzeuginsassen ist gesetzlich definiert und gewährleistet. Diverse Nachbauscheiben unterscheiden sich jedoch vom Original und können zu gravierenden Beeinträchtigungen in Funktion und Anmutung führen, wenn die Vorgaben des Fahrzeugherstellers nicht eingehalten werden oder im schlimmsten Fall diese noch nicht einmal bekannt sind.

 

Wo liegt der Unterschied?

 

Einhaltung der Spezifikationen der Originalkriterien gemäß Herstellervorgaben.

Wichtige Funktionen der Originalscheibe versus Nachbauscheiben:

 

1. Scheibengeometrie und Wischbarkeit: Wird die Wölbung der Windschutzscheibe nicht nach Vorgabe produziert,(zu flach oder zu stark gekrümmt) besteht das Risiko einer mangelhaften Wischbarkeit: die Scheibenwischer verlaufen nicht zügig über die Kontur, es können unerwünschte Geräusche, erhöhter Wischblattverschleiß und Wasserablagerungen entstehen.

2. Schwarzer Dekordruck: Alle Windschutzscheiben haben einen eingebrannten Emaille Druck, neben einem bündigen Design, schützt dieser die Verklebung sowie die verdeckten Anbauteilean der Karosse vor UV-Strahlung und vermeidet sichtbare Schmutzablagerung; Imitate und deren Bedruckung sind teilweise nicht bis zum Scheiben-Rand ausgeführt und können sogar leicht abgetragen werden; was neben unsauberem Erscheinungsbild zu einem Sicherheitsproblem führt.

3. Anbauteile: Sensorhalteplatten, Dichtungslippen und Unterrahmen sind funktionale Bestandteile der Windschutzscheibe; entsprechen diese nicht genau der Original-Geometrie und Eigenschaften, kann es zu sicherheitsrelevanten Ablösungen, akustischen Störungen, Undichtigkeiten und weiteren Funktionsausfällen kommen.

 

4. Gewicht und Scheibenaufbau: Fast alle europäischen Fahrzeughersteller schreiben einen asymmetrischen Aufbau für Windschutzscheiben als Standard vor. D.h. die äußere Scheibe ist 2,1 mm dick, die innere 1,6 mm. Somit wird die Scheibe

steinschlagresistenter; sie federt sozusagen den Steinschlag besser ab als bei einer 2,1/2,1 mm Glasdicke. Nicht konforme OE-Scheiben weisen mitunter 2,1/2,1 mm Dicke auf, sind somit bis zu 2 kg schwerer und brechen schneller und Anbauteile wie z.B. Unterrahmen passen nicht. Um die Gewichtseinsparung weiterhin zu optimieren, hat Saint-Gobain Sekurit auch 1,8/1,4 mm Dicke in die Serie für europäische OEMS gebracht. Gewichtseinsparung ist bei zunehmender Vergrößerung der Glasflächen im Fahrzeug eine fortwährende Herausforderung, die weitere Forschung und Entwicklung abverlangt.

5. Fahrzeugassistenzsysteme und optimale Glasoptik: mit zunehmender Kamera-Sensorik, die mittlerweile an allen neuen Windschutzscheibenmodellen zu finden ist, müssen nicht nur Anbauteile präzise montiert sein, sondern eine genaue Optik im Glas ist die u.a. die Grundlage für das sichere „Sehen“ der Kameras. Hierzu hat Saint-Gobain optische Mess-Systeme mit den Fahrzeugherstellern entwickelt, um im Produktionsprozess die dazugehörigen Spezifikationen einzuhalten. Für einen Scheibenaustausch ist dann die Kalibrierung der Scheiben passend zum Fahrzeugsystem unabdingbar. Nur mit genauer Kenntnis der Optiktoleranzvorgaben kann der Autoglashersteller eine OE-Qualität darstellen. Eine Abweichung der Geometrie spiegelt sich im wahrsten Sinne des Wortes auch in der optischen Reflexion wider und wird die Sensorik der Kamera beeinträchtigen.

6. Zertifikat: Mit einer Bescheinigung (Zertifikat) erklärt Saint-Gobain Sekurit, dass die Teile Originalersatzteile sind und die gleiche Qualität aufweisen, wie die für den Bau des betreffenden Fahrzeugs verwendeten Bauteile und nach den Spezifikationen und Produktionsnormen des Kraftfahrzeugherstellers gefertigt wurden.